Gespeichert unter: Irland!
..wir haben uns so lange schwer getan.
Wo du hingehen willst, ich gehe mit,
wenn wir nicht wiederkommen, macht das nichts
Dieser Zug, der fährt nicht ohne dich,
diesen Tag leb’ ich nicht ohne dich.
Wir gehen nach Haus’, wir gehen
den wundervollsten Weg, der uns offensteht.
Alles wird besser, alles wird gut
Mut belügt dich nicht und
Träume sind verbindlich.
So, weil ich morgen und uebermorgen sicherlich nicht an den Computer komme (nachher wird Lillis Geburtstag gefeiert, morgen treffen wir uns noch mal alle, zum Verabschieden, ein letztes Mal Pub, ein letztes Mal Cheesy Chips, ein letztes Mal Samstag Abend in Irland und Sonntag werde ich wohl mit meiner Gastfamilie und Koffer packen verbringen, bevor es dann Montag morgen um 10 Richtung Dublin Airport und gehen 5 Uhr abends in die Luft Richtung Heimat geht…), moechte ich meinen ultimativen Abschluss- und Faziteintrag lieber heute schon schreiben.Hm… ich glaube, ich kann es noch nicht wirklich fassen, dass ich vorgestern zum allerletzten Mal diese scheussliche Schulklingel gehoert habe und zum allerletzten Mal meine Schuluniform ausgezogen habe. Dass wir gestern zum letzten Mal einen Ausflug in Irland gemacht haben (auch wenn Enniskillen als Abschluss einfach toll war). Unglaublich. Es ist fast vorbei.
Und nun, nachdem wir 3 Monate lang ein komplett anderes Leben gefuehrt haben, kehren wir einfach heimlich, still und leise in unser altes zurueck. Einfach so.
Geht das ueberhaupt? Und will ich das?
Nicht, dass ich mich nicht auf Zuhause freue, eher im Gegenteil. Ich freue mich wahnsinnig auf euch alle
Aber trotzdem.
„It’s gonna be a long walk home.“
Ich weis noch nicht recht, was mit diesem Blog geschieht, wenn ich wieder zuhause bin. Mal sehen.
Das war’s dann wohl, ich bin weg, vielen Dank fuer eure Aufmerksamkeit!
Adieu.
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Gespeichert unter: Irland! | Schlagworte: Bielefeld-Sennestadt, Buttermarket, Castle, Enniskillen, Erne, Nordirland
Gestern waren Maren, Moritz und ich ein allerletztes Mal unterwegs, Irland erkunden. Unser Ziel war dabei wieder Nordirland, genauer gesagt Enniskillen (eine Partnerstadt von Bielefeld-Sennestadt, hab ich mir sagen lassen!).
Da wir uns der Kunst & Kultur Irlands schon recht ausgiebig gewidmet haben, konnten wir uns ohne schlechtes Gewissen einen ruhigen Tag machen und haben ausnahmsweise auf das Museum verzichtet, sondern uns nur im Innenhof der Burg umgeschaut
. Ausserdem waren wir noch beim Buttermarket, wo einige Kunstgallerien von ortansaessigen Kuenstlern ausstellen und Laeden handgemachte „Spezialitaeten“ der Region (zB Prozellan) anbieten, und am Fluss Erne und im Forthill Public Park spazieren.
(Ja, die Fotos + das Wetter sind echt!
Hatten nur spaeter am Abend etwas irischen Regen
)
Gespeichert unter: Irland! | Schlagworte: Armagh, Armagh County Museum, Georgian Day
Armagh – mal wieder
Gestern fand dort wieder einmal ein das Grossereignis schlechthin statt (von dem jedes irische Dorf mindestens eins pro Jahr zu haben scheint
): der Georgian Day; eine Mischung aus historischem Spektakel mit verkleideten Menschen, Kutschfahrten, usw. und weihnachtsmarktaehnlichem Einkaufen. In vielen Laeden gab es Akitonsrabatte und aufgrund solcher Aktionen „Tee/Kaffee kaufen und dazu einen gratis Skone/Muffin/Kuchen.. bekommen“ haben wir uns eigentlich recht gut durchgefuttert den ganzen Tag.
Waren dann auch noch im Armagh County Museum; einen grossen Vorteil haben die irischen Museen ja: es ist alles da und auf einem Fleck, man muss nicht in 3 verschiedene Museen rennen, um die Geschichte einer Stadt zu erfahren (bei uns gibt es ja Museen fuer alles Moegliche – was weis ich, eins ueber die Steinzeit, eins uebers Mittelalter, eins ueber den ersten Weltkrieg, eins ueber den zweiten, eins ueber die Nachkriegszeit…. usw.) Aber vielleicht koennen die Iren sich auch vom Platz her auch nicht mehr leisten.. es geht ja nicht, dass man am Ende noch die Schafe von ihren gruenen Wiesen vertreiben muesste, nur damit man mal wieder ein Musem bauen kann. Oder?
(Fotos habe ich leider keine, weil meine Kamera gestorben ist. :< )
Gespeichert unter: Irland! | Schlagworte: Armagh, Dublin, Nation Gallery, National Museum of Archaeology, Omagh, Palace Stables, Ulster America Folk Park
Da wir im Moment Besuch aus Ungarn haben, waren wir letzte Woche richtig viel unterwegs.
Dienstag: Ausflug nach Armagh, mit recht langatmiger Fuehrung durch den Bishop Palace, kurzem Shopping und kleiner Kathedralenbesichtigung (die uebrigens sozusagen die Hauptkirche von ganz Irland ist und „Heimatkirche“ des einzigen irischen Kardinals). Ich mag die aber trotzdem nicht bzw. solche riesigen protzig-prunkvollen Kirchen allgemein, wenn man bedenkt, das zu der Zeit der Erbauung in diesem Land tausende Menschen an Hunger starben. Punkt.
(Die Fotos sind – wie man an dem schoenen Wetter sieht - schon etwas aelter, als ich mit meiner Gastmutter da war; hatte meine Kamera vergessen)
Mittwoch: Ausflug zum Ulter America Folk Park in Omagh, eine Art Freilichtmuseum ueber die irische Massenauswanderung nach Amerika und wie die Lebensumstaende hier und dort waren, usw. Dafuer wurden mehrere typische irische Haeuser (z.B. diese Cottages) in diesem Park neuaufgebaut. In jedem Haus stand dann jemand angemessen verkleidetes und erzaehlte die Geschichte der ausgewanderten Familie, die frueher in dem Haus gelebt hat. Sehr schoen gemacht, das Ganze.
Und abends waren wir noch anlaesslich Moritz’ Geburstages beim Italiener in Monaghan essen. Yummie, yummie!
Irland:
Amerika:
Donnerstag: Dublin! Mal wieder
Besichtigt haben wir das European Commisson House (oder so aehnlich hiess es), wo wir eine DVD ueber Irlands Rolle in der EU angeschaut und dann ein Quiz darueber gemacht haben. Frisch gestaerkt von den leckeren Sandwiches und Tee oder Kaffee dort (fuer umsonst!
) ging es dann noch zum National Museum of Archaeology (wenn ich mal grosss bin, will ich auch Moorleichen ausbuddeln x)), zur National Gallery (ich hab einen echten Picasso und Van Gogh gesehen! Wuhu.) und noch ein wenig Shoppen. Alles in allem ein sehr lustiger Tag.
Gespeichert unter: Irland! | Schlagworte: Bloody Sunday '72, Derry, Free Derry Museum, Guildhall, Nord-Irland, The Walled City
… und ich glaube, dafuer koennen wir ziemlich dankbar sein.
Gestern waren wir naemlich in Derry, dort drueben in Nordirland, wo einige der dunkelsten Ereignisse in der irischen Geschichte stattgefunden haben.
Haben dort zunaechst eine Walking Tour, nur Maren, Moritz, ich und der Guide, durch die Stadt und besonders ueber die historischen Stadtmauern gemacht.
Entlang der Strasse, wo ‘72 die Demonstranten fuer Buergerrechte von der britischen Army erschossen wurden, erinnern verschiedene Wandgemaelde als eine Art Denkmal an die Todesopfer.
Dann sind wir noch etwas mehr oder weniger planlos durch die Stadt gelaufen, zur Gildenhalle, ins „Free Derry“ Museum (sehr eindrucksvoll), und so weiter.
Gespeichert unter: Irland! | Schlagworte: Dublin, Dublin Zoo, Guinness Storehouse, Hardrock Cafe
Nachdem wir am Dienstag mit der Schule schon in Dublin im Abbey Theatre waren, um „The Playboy of the Western World“ anzusehen, eines der beruehmtesten irischen Theaterstuecke ueberhaupt, ging es dann am Donnerstag noch einmal auf eigene Faust in unsere schnuckelige Hauptstadt
Dieses Mal ging das Ganze aber etwas organisierter zu. Zunaechst haben wir uns wieder ein „Hop on, Hop Off – Dublin City Tour“ Ticket gekauft und dann ging es zuerst in den Zoo (3 Mal duerft ihr raten, wer das veranlasst hat
) Von der Groesse und Vielfalt her wuerde ich sagen, man kann den Dubliner Zoo ungefaehr mit dem in Osnabrueck vergleichen.
Naechster Stop war dann das legendaere Guinness Storehouse, angebliche die meistbesuchte Sehenswuerdigkeit in Dublin. Und schlecht war es wirklich nicht. Auf 7 Etagen wird dem Besucher dort die Geschichte von Guinness nahegebracht, angefangen bei dem Brauverfahren im 1. Stock ueber den Transport und die Vermarktung in aller Welt bis hin zu einem 360 Grad Ausblick ueber die Heimat von Guinness - Dublin im 7. Stock, wo man auch gleichzeitig sein im Eintrittspreis inbegriffenes Pint Guinness (bzw. in unserem unter 18-Fall: Softdrink) abholen kann.
Danach wollten wir eigentlich noch zum Irish Museum Of Modern Art, waren auch 5 Minuten vor dem letzten Einlass da – aber die Iren bewiesen mal wieder Puenktlichkeit an der falschen Stelle. Dann halt nicht. Also sind wir noch mal schnell ins Zentrum zum Einkaufen gehuscht und dann ins Hardrock Cafe zum Essen.
(Ich weis nicht, ob man das erkennt, aber da haengt wirklich Bob Dylans Mundharmonika und Gitarrengurt!
)
People are crazy and times are strange
I’m locked in tight, I’m out of range
I used to care but – things have changed.
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1. 11. – 3.11.2007
Ja.. am Donnerstag haben wir (Hannes, Maren, Moritz, Lilli und ich) uns auf den Weg gemacht, einen voellig neuen Teil Irlands, die Westkueste in Form von Galway, zu erkunden.
Donnerstag: Fuer die ca. 220 Kilometer Luftlinie haben wir 27,30 € (inklusive Rueckweg) bezahlt und 4,5 Stunden mit dem Bus und 2mal Umsteigen gebraucht. In Galway angekommen ging es voll bepackt auf die Suche nach dem zuvor gebuchtem Bed & Breakfast – was sich nicht als sehr schwierig erwies, da es direkt am der Strandpromenade von Salthill, dem Vergnuegungsviertel von Galway lag.
Hannes und Moritz hatten sogar ein Zimmer mit Meerblick. (die waren fuer 35€pro Nacht und Person plus Fruehstueck meiner Meinung nach mehr als in Ordnung!)
Da wir alle etwas muede von der langen Busfahrt waren, haben wir nur noch einen kleinen Strandspaziergang und einen Abstecher zum Supermarkt (Obst und Kekse kaufen
) gemacht.. und bei Subway gegessen. Dann gings ganz „gechillt“ aufs Zimmer, Tee trinken.
Walking in Memphis Galway
But do I really feel the way I feel?
Freitag: Nach einem sehr leckeren Fruehstueck (Toast mit Ruehrei und Tomaten) und ein bisschen Warten auf unsere Troedel-Lilli ging es dann ueber den langen Strandweg nach Galway City. Haben eigentlich alles Wichtige-Was-Man-Gesehen-Haben-Sollte-Wenn-Man-Schon-Einmal-In-Galway-Ist abgeklappert, waren ein wenig Shoppen und am Meer. Abends gleicher Ablauf wie Donnerstag. Tee und Guinness.
Und die Kurtaxe von morgen zahlen mit Sicherheit die gleichen Leute
am gleichen Meer.
Samstag: Nachdem wir alle unsere Sachen zusammengepackt haben, gings ins National Aquarium of Ireland, wo wir Fische aus ausschliesslich irischen Gewaessern betrachten, anfassen und fuettern konnten.
Danach sind wir noch eine ganze Weile am Meer entlang gegangen, bevor es dann wieder in den Bus, zunaechst Richtung Dublin und dann nach Monaghan ging – mussten zwar nur einmal umsteigen, dafuer hat das Ganze aber auch ueber 6 Stunden gedauert.
Mach immer was dein Herz dir sagt,
und begrab es an der Biegung des Flusses.
Gespeichert unter: Irland! | Schlagworte: Feuerwerk, Halloween, Schwarzwaelder-Kirsch-Torte, Trick Or Treat
31.10.2007
Halloween – eines der Highlights schlechthin im irischen Kalender. Ueberall Kuerbisse, Fledermaeuse, Gespenster, Hexen, Monster und anderes Gruseliges. Und verkleidete Kinder, die mit Laternen von Haus zu Haus gehen und einem die Auswahl zwischen trick or treat geben.
Ausserdem gab es anlaesslich der boesen-Geister-Vertreibung ein grosses Feuerwerk in Monaghan Town. Und vorher Schwarzwaelder-Kirsch-Torte bei Maren.
(Ich finde es ja irgendwie lustig, dass gerade im (ehemalig) so erzkatholischen Irland so ein heidnischer Brauch so ausgiebig zelebriert wird.)